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Herbst 2008:
Pension Schöller
Schwank in zwei Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jakoby
Für das Niederdeutsche Theater Aurich als 3-Akter eingerichtet und bearbeitet
von Rudolf Plent
Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an seinem Stammtisch
mit einem verrückten
Erlebnis brillieren. Er hat die Idee, bei einer Soirée in einer Irrenanstalt
dabei zu sein. Er fährt
in die Stadt zu seinem Neffen Alfred und bittet ihn, ihm diesen Gefallen zu
tun. Als Gegenleistung würde
er ihm jenes Kapital leihen, das Alfred zur Eröffnung eines Geschäftes
braucht. Alfred würde ihm gern helfen,
kennt jedoch keine Irrenanstalt. Sein Freund, der Kunstmaler Ernst Kissling,
schlägt ihm vor, seinen Onkel
in die Soiree der Pension Schöller zu führen und die dortigen Gäste
als Patienten auszugeben. Philipp
Klapproth bekommt es nun mit einem Großwildjäger, einer Schriftstellerin à la
Courths-Mahler, einem Major
und dem Neffen des Pensionsdirektors, der trotz eines kleinen Sprachfehlers
Schauspieler werden will, zu tun.
Es wird ihm allmählich zu bunt, und er reist ab. Auf seinem Gut wird die
friedliche Idylle bald gestört durch
das Auftauchen sämtlicher Pensionsgäste, die Philipp Klapproth an
den Rand des Wahnsinns treiben.
Darsteller:
| Philipp Klapproth, Hofbesitzer | ─ | Wilhelm Arends ![]() |
| Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwester | ─ | Gertrud Heyen ![]() |
| Ida, deren Tochter | ─ | Hilke Peters ![]() |
| Franziska, deren Tochter | ─ | Beate Speckmann ![]() |
| Alfred Klapproth, Phillips Neffe | ─ | Michael Niendieker ![]() |
| Ernst Kissling, Kunstmaler | ─ | Michael Rieken ![]() |
| Schöller, Pensionsinhaber | ─ | Rainer Gleibs ![]() |
| Amalie Pfeiffer, seine Schwägerin | ─ | Edda Dedekind ![]() |
| Friederike, ihre Tochter | ─ | Uta Folkerts ![]() |
| Eugen Rümpel, sein Neffe, Bankangestellter - möchte aber Schauspieler werden |
─ | Heiner Alberts ![]() |
| Major Gröber, Major a.D. | ─ | Robert Janssen ![]() |
| Fritz Bernardy, Poriomane (Reiselust) | ─ | Heiko Hiller ![]() |
| Josephine Krüger, Schriftstellerin | ─ | Edith Gleibs ![]() |
| Johanna, eine Kellnerin | ─ | Heike Tunder ![]() |
| Regie | ─ | Rudolf Plent a. G. |
| Regieassistenz | ─ | Herma Janssen, Helga Reck |
| Inspizienz | ─ | Michael Freitag, Sonja Gnodtke-Höppner, Karina Noormann, Janette Ulferts-Spieß |
| Soffleur | ─ | Horst Dedekind, Elke Gronewold |
| Maske | ─ | Christina Freitag, Elfriede Stoll, Margret Meiners |
| Kostüme | ─ | Venna Dennef, Kostümfundus Ostfriesische Landschaft |
| Bühnenbau | ─ | Georg Ludwigs, Heinz Eilts, Uli Breiter, Heidi Buss, Ralf Höppner, Rolf Mallmann, Alwin Rabenstein, Hinrich Speckmann |
| Licht und Technik | ─ | Hans Heilemann |
Termine
| 31.10.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus (Premiere) |
| 03.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 05.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 07.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 08.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 09.11.2008 | 16:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 12.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 14.11.2008 | 20:00 Uhr | Ostfrieslandhaus |
| 19.11.2008 | 20:00 Uhr | Bürgerhaus Ihlow |
| 21.11.2008 | 20:00 Uhr | Bürgerhaus Ihlow |
| 26.11.2008 | 20:00 Uhr | Bürgerhaus Ihlow |
| Termine unter Vorbehalt | ||
Rudolf Plent
Rudolf Plent, geboren am Wolfgangsee, aufgewachsen in Linz/Donau.
Studium an
der Handelsschule Gatt und Brucknerkonservatorium in Linz.
Klavier, Akkordeon, Gesang und Ausbildung zum Schauspieler, Reifeprüfung
am Mozarteum Salzburg 1959.
Stationen seiner Theaterlaufbahn u.a. Salzburger Festspiele, Städtische
Bühnen Frankfurt, Staatstheater Oldenburg.
Inszenierungen in niederdeutscher Sprache u.a. in Norden, Neuenburg, Pilsum,
Varel, Oldenburg, Wilhelmshaven.
Inszenierte 1998 in Aurich "Loop doch nich alltied weg" zu unserem
75-jährigen Jubiläum.














